HR-Software All-in-one Ente

EINE HR-Software für alles: sinnvoll oder verhängnisvoll?
Eine Parallele mit der Tierwelt bringt Klarheit.

Die Aufgaben in der Personalabteilung sind vielfältig: Ausbildungsmarketing, Personalmarketing, Recruiting, Bewerbermanagement, Eignungsdiagnostik, Onboarding, Personalverwaltung, Digitale Personalakte, Zeiterfassung, Arbeitszeitmanagement, Abwesenheitsmanagement, Lohn- und Gehaltsabrechnung, Reisekostenabrechnung, Personalcontrolling, Employee-Self-Service, Zeugniserstellung, Personalentwicklung, Seminarverwaltung, Weiterbildung etc. 

Was liegt im Zeitalter der Digitalisierung näher als EINE Software einzusetzen, die Personaler bei der Erledigung ALLER Aufgaben in der Personalabteilung unterstützt? Die Idee klingt genauso logisch wie verlockend. Bei genauer Betrachtung des Funktionsumfangs der einzelnen Softwaremodule wird jedoch schnell klar, dass eine All-in-One-Software in fast allen Aufgabenbereichen an der Oberfläche bleibt. Gegenüber spezialisierten Systemen fehlen der integrierten Software wichtige Funktionen. Oft lassen sich die Lösungen auch nicht an individuelle Anforderungen anpassen.

All-in-One-Software ist ein lahmer Alleskönner!

Vom Funktionsumfang her gleicht eine All-in-One-Software einer Ente. Ob an Land, in der Luft, im Wasser oder unter Wasser, eine Ente kann sich in jedem Terrain bewegen. Doch egal in welcher Disziplin: Enten bringen keine Höchstleistung. Das Gleiche gilt für integrierte HR-Software! Die nachfolgenden Bespiele beziehen sich auf die Stockente, die größte und am häufigsten vorkommende Ente Europas.

Wenn wir Menschen in Verkehrsflugzeugen sitzen und in der Reiseflughöhe aus dem Fenster schauen, erwarten wir wohl kaum einen Vogel zu sehen. Doch die Afrika beheimaten Sperbergeier fliegen mit 11.000 Metern sogar noch höher als die übliche Reiseflughöhe von Flugzeugen. Enten schaffen in Ausnahmefällen gerade mal etwas mehr als die Hälfte.

Der schnellste Sturzflug eines Wanderfalken wurde mit 389 km/h gemessen. Enten sind nicht für Sturzflüge bekannt. Graukopfalbatrosse fliegen im Streckenflug knapp 130 km/h schnell. Enten schaffen maximal etwas über 100 km/h. Auch bei Langstreckenflügen verlieren die Enten gegen andere Vögel. Die Küstenseeschwalben fliegen ausdauernder, weiter und schneller.

Kolibris schlagen bis zu 200 Mal pro Sekunde (!) mit den Flügeln und können als einzige Vogelart rückwärts fliegen. Erwartungsgemäß müssen sich Enten auch im Kunstflug geschlagen geben.

Nach dem Ausflug in die Lüfte schauen wir uns an, wie es um die Kompetenzen der Ente bestellt ist, wenn sie festen Boden unter den Füßen hat. Der schnellste Vogel an Land ist bekanntlich der Strauß. Er läuft 70 km/h. Enten kommen gerade mal auf circa 5 km/h. Aufgrund ihres Körperbaus sind Enten nicht für Sprints an Land ausgerichtet. Die Entenbeinchen sind nach hinten ausgerichtet und dienen im Wasser als Triebwerke. Für die Fortbewegung im Wasser ist das praktisch, an Land wirkt die Fortbewegung der Ente tollpatschig. Der Schwerpunkt ihres Körpers liegt zwischen ihren weit auseinander stehenden Beinen. Um nicht umzukippen, müssen sich Enten bei jedem Schritt nach außen lehnen – so kommt der typische Watschelgang zustande.

Da wir gerade bei Umkippen sind: Aufgrund ihres Körperbaus können Enten nicht auf einem Bein balancieren. Das ist selbst für uns Menschen nicht lange möglich. Wer schon mal mehrere Minuten nur auf einem Bein gestanden hat weiß, was das für ein kräftezehrender Balanceakt ist. Für Flamingos gilt das scheinbar nicht. Flamingos stehen stundenlang auf einem Bein und können sogar in dieser Position schlafen. Selbst tote Tiere fallen nicht um. Wenn’s interessiert: Forscher haben das Rätsel um die Technik der Flamingos gelöst.

Neues Thema. Was tut sich akustisch bei Enten? Der Enten-Sound setzt sich zusammen aus verschiedenen Stimmen und Geräuschen. Wir hören Rufe, Pfeifen, Fauchen, Grunzen oder Piepsen. Von Melodie oder Gesang, wie bei beispielsweise bei der Nachtigall, kann bei Enten nicht die Rede sein. Enten können auch keine Laute nachmachen. Enten können nicht sprechen. Vögel wie Raben und Papageien hingegen sprechen ganze Sätze.

Begeben wir uns nun ins feuchte Element. Wasser lädt bei Mensch und Tier nicht zur Hochgeschwindigkeit ein. Dennoch erreicht ein Vogel, und zwar der Eselspinguin, erstaunliche 36 km/h. Zum Vergleich: Der Weltmeister und Olympionike César Cielo schafft auf 50 Meter im Freistil gerade einmal 8,6 km/h. Enten schwimmen übrigens mit maximal 6 km/h.

Enten können bekanntlich tauchen. Die typische Tauchtiefe liegt zwischen einem und drei Metern. Der Rekord bei Kaiserpinguinen liegt bei 534 Meter. Während Enten nur 30 bis 60 Sekunden unter Wasser bleiben können, liegt die nachgewiesene Tauchdauer bei Pinguinen mindestens 18 Minuten.

Abschließend lässt sich sagen: Enten sind Allround-Talente, doch aufs Siegertreppchen reicht es in keiner einzigen Disziplin.

Statt einer integrierten All-in-One HR-Software setzen Sie besser auf eine spezialisierte Software für E-Recruiting und Bewerbermanagement.

Landauf, landab klagen Arbeitgeber aus vielen Branchen über den Fachkräftemangel: „Uns geht das Personal aus!“ – „Wir finden keine Fachkräfte mehr!“ Ja, neue passende, talentierte und motivierte Mitarbeiter zu finden und für den jeweiligen Arbeitgeber zu begeistern, ist eine anspruchsvolle Aufgabe. Komplexe Aufgabenstellungen lösen Sie nicht mit alten Vorgehensweisen. Auch Standardlösungen helfen Ihnen nicht weiter. Sie brauchen eine intelligente Software, die Sie speziell in den Bereichen Employer Branding, Personalmarketing, Stellenanzeigen, Recruiting, Bewerbermanagement, Personalauswahl und Onboarding perfekt unterstützt.

Es ist ein etwa so, wie mit Ihrem Hausarzt und mit Fachärzten. Alle Ärzte haben Medizin studiert. Im Idealfall kennt Ihr Hausarzt jedoch von früheren Gelegenheiten im Wesentlichen Ihre Lebens- bzw. Krankengeschichte und ist daher der richtige erste Ansprechpartner bei gesundheitlichen Fragen. Wenn es jedoch um ein Spezialgebiet der Medizin geht, sind Patienten gut beraten, sich an einen Facharzt zu wenden. Fachärzte verfügen nicht nur über Spezialwissen in ihrem medizinischen Fachgebiet, sondern haben auch die notwendige technische Ausstattung, um spezielle Untersuchungen und Behandlungen durchzuführen.

Integrierte HR-Software, also eine All-in-One-Software, die in den meisten allen Aufgabenbereichen an der Oberfläche bleibt, nützt Ihnen wenig. Egal, ob Sie für Unternehmen oder Behörden rekrutieren: Sie brauchen eine Software, die mit Sie mit speziellen Funktionen im Personalmarketing und Recruiting im Wettstreit um die besten Fachkräfte perfekt unterstützt. Daten, die Sie im Bewerbungsprozess gewinnen, können Sie übrigens schnell und einfach über eine Schnittstelle im ein Personalmanagementsystem übernehmen.

Setzen Sie auf eine spezialisierte Software für Ihr Personalmarketing und Recruiting. So gewinnen Sie den Wettstreit um die heißbegehrten Fachkräfte.

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